Vitamine und Mineralien

Vitamine und Mineralien

Vitamine und Mineralien – Kleine Helfer mit großer Wirkung

Unser Körper benötigt eine Vielzahl an Vitaminen und Mineralstoffen, um die unzähligen biochemischen Prozesse in seinen Zellen optimal zu unterstützen. Diese essenziellen Nährstoffe sind unerlässlich für eine gesunde Funktion von Körper und Geist. Eine ausgewogene Ernährung trägt dazu bei, den Bedarf zu decken. Wird die Versorgung vernachlässigt, können wichtige körperliche Prozesse gestört werden – was langfristig zu gesundheitlichen Problemen führen kann.

Stress und psychische Belastungen erhöhen zusätzlich den Bedarf an Mikronährstoffen. Werden diese nicht ausreichend aufgenommen, können Mangelerscheinungen auftreten, die sowohl physische als auch mentale Beschwerden verursachen. Dazu zählen unter anderem Erschöpfung, Ängste und depressive Verstimmungen.

Wann ist eine zusätzliche Nährstoffversorgung sinnvoll?

Trotz des großen Lebensmittelangebots sind viele Menschen nicht optimal mit allen lebenswichtigen Nährstoffen versorgt. Pestizide und Düngemittel in der konventionellen Landwirtschaft belasten den Körper und erhöhen den Bedarf an Mikronährstoffen. Zudem werden Obst und Gemüse oft unreif geerntet und über weite Strecken transportiert, wodurch ihr Nährstoffgehalt sinkt.

Auch industrielle Verarbeitung, wie Erhitzen oder Pulverisieren, kann zu erheblichen Verlusten führen. Bei einer unausgewogenen Ernährung greift der Körper auf gespeicherte Reserven zurück, sodass sich ein Mangel erst nach längerer Zeit bemerkbar macht. Verschiedene Faktoren können den Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen steigern, darunter:

  • Rauchen und Alkoholkonsum

  • Stress und hohe psychische Belastung

  • Krankheiten, die die Nährstoffaufnahme im Darm beeinträchtigen

  • Umweltbelastungen wie Luftverschmutzung und Schadstoffe im Wasser

  • Schwangerschaft und Stillzeit

Die Bedeutung von Mikronährstoffen

Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente gehören zu den wichtigsten Bausteinen für unsere Gesundheit. Da der Körper viele dieser Stoffe nicht selbst produziert, müssen sie über die Ernährung zugeführt werden.

Symptome eines Nährstoffmangels:

Ein Nährstoffmangel entwickelt sich oft schleichend über Jahre hinweg. Zunächst greift der Körper auf gespeicherte Reserven zurück, doch wenn diese erschöpft sind, können wichtige Stoffwechselfunktionen nicht mehr richtig ausgeführt werden. Mögliche Symptome eines Mangels sind:

  • Konzentrationsprobleme und innere Unruhe

  • Müdigkeit und Erschöpfung

  • Antriebslosigkeit und Energiedefizit

  • Schlafstörungen und depressive Verstimmungen

  • Geschwächtes Immunsystem

Wichtige Nährstoffe für den Körper:

Zu den wesentlichen Vitaminen und Mineralstoffen gehören:

  • Mineralstoffe & Spurenelemente : Magnesium, Kalzium, Kalium, Zink, Kupfer, Eisen, Selen und Jod

  • Vitamine : Vitamin A, Beta-Carotin, Vitamin E, D, C sowie verschiedene B-Vitamine und Coenzym Q10

Die richtige Lebensmittelauswahl & Zubereitung

Vitamine und andere Nährstoffe reagieren empfindlich auf äußere Einflüsse wie Licht und Wärme. Beispielsweise können bei längerer Lagerung des Salats bis zu 90 % der enthaltenen Vitamine verloren gehen. Um den Nährstoffgehalt zu bewahren, empfiehlt es sich:

  • Obst und Gemüse nur kurz unter fließendem Wasser reinigen

  • Lebensmittel möglichst frisch zu verzehren und kühl sowie dunkel zu lagern

  • Gemüse schonend zu garen und das Kochwasser weiterzuverwenden

  • Kartoffeln mit Schale zu kochen und Reis oder Quinoa mit minimaler Wassermenge zuzubereiten

  • Fleisch und Fisch fettarm zu dünsten oder zu backen

Tipps für eine nährstoffreiche Ernährung

  • Tiefkühlgemüse enthält oft mehr Nährstoffe als Konservenprodukte

  • Ökologische Lebensmittel bieten eine höhere Qualität und Vitalstoffdichte

  • Saisonal geerntetes Obst und Gemüse sind nährstoffreicher und geschmacksintensiver

  • Sprossen und frische Kräuter sind ideale Mikronährstofflieferanten

  • Hochwertige Obst- und Gemüsesäfte können die tägliche Nährstoffaufnahme ergänzen

  • Mehrere Portionen Obst und Gemüse täglich fördern eine ausgewogene Ernährung

  • Ingwer unterstützt die Verdauung und wirkt entzündungshemmend

  • Frauen sollten auf eine ausreichende Eisenaufnahme achten, insbesondere durch Vitamin-C-reiche Lebensmittel

  • Ein Jodmangel kann durch den regelmäßigen Verzehr von Seefisch oder jodhaltigen Lebensmitteln vermieden werden


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